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Projektvorgehensweise 2

Allgemein

In einem ersten Schritt werden die Anforderungen des Fachkonzeptes mit dem Kunden erstellt und dann in ein Modell über die SW ProEngine abgebildet. Auf Basis des Fachkonzepts finalisieren wir die Software-Architektur für Ihre Geschäftsanwendung, indem wir die Zielarchitektur der zu generierenden Anwendungen per Parameter einstellen. Dabei berücksichtigen wir auch die gegebene technische Infrastruktur, funktionale und nicht-funktionale Anforderungen an die Lösung, mit dem Ziel, ein Höchstmaß an Flexibilität, zu erreichen. Dieses Ziel ist durch den modellbasierten und plattformunabhängigen Softwareentwicklungsprozess "SW-ProPlatform" (Business Application Generator), objektiv und optimal umsetzbar.

Durch die Benutzung des fertigen Business-Frameworks erfolgt eine strikte Trennung der Technik von der Fachlichkeit. Als Folge hiervon können sich die Businessanalysten komplett auf die Implementierung der Fachlichkeit beschränken. Die technische Umsetzung (Programmierung) wird in einer Fertigungstiefe > 90 % durch den "Business Application Generator" und dem "Business-Framework" der "SW-ProPlatform" per Generierung erledigt.

Waserfallmodell:

Als Vorgehensmodell kommt bei herkömmlichen Software-Projekten zumeist das etablierte Wasserfallmodell zum Einsatz. Das Wasserfallmodell ist ein lineares (nicht- iteratives Vorgehensmodell), das sich durch eine einfache Struktur und fest definierte Phasen auszeichnet. Jede Phase muss abgeschlossen sein, bevor die nächste Phase begonnen werden kann. Dies ist allerdings ein entscheidender Nachteil des „reinen“ Wasserfallmodells, da die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen in großen Projekten oft unüberwindbare Hindernisse für den Informationsfluss darstellen.

Phase 1
Anforderungen:

Anforderungen des Kunden in Form eines Lasten-/ Pflichtenheft

Phase 2 Konzeption:

Umsetzung der Anforderungen im Form eines Fach- und Architekturkonzeptes

Phase 3
Implementierung:

Programmierung auf Basis des Fach- und des Architekturkonzeptes

Phase 4 Test:

Testkonzeption und Testdurchführung auf Basis des Fach- und des Architekturkonzeptes

Phase 5 Betrieb:

Wartung und Pflege (Update) der Software (Anwendung) während der Nutzungsdauer

qinet SW Factory:

Interative, inkrementelle Projektvorgehensweise

Iterative und Inkrementelle Entwicklung ist ein zyklischer Software Entwicklungsprozess, der inzwischen auch in anderen Projektbereichen erfolgreich eingesetzt wird.

Der Begriff „iterative Entwicklung“ wird meistens mit Referenz auf den
kombinierten Ansatz verwendet.

Das inkrementelle Vorgehensmodell beschreibt einen Prozess der
kontinuierlichen Verbesserung, welcher häufig in kleinen oder sogar
kleinsten Schritten vollzogen wird.


Im Gegensatz zum Wasserfallmodell erlaubt das iterative, inkrementelle Vorgehen mit der "SW-ProPlatform" (Business Application Generation), unabhängig von den Phasen, vorhandene Projekt-Bestandteile in jeder Iteration zu überarbeiten und zu verfeinern. Aus diesem Grunde kombiniert die qinetSW Factory das Wasserfallmodell mit dem iterativ, inkrementellen Vorgehen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollten zu Beginn eines Projektes, fachliche und technische Anforderungen weitestgehend bekannt sein (Phase 1).



Kombination: Wasserfallmodell und iteratives Vorgehen, Phasen 1-5

Wichtig für dieses kombinierte Vorgehen ist, dass zwischen den vermutlich stabilen und den vermutlichen instabilen Anforderungen und Aufgaben zu Anfang eines Projektes unterschieden wird.

Stabile Anforderungen

Festlegung der verwendeten Architektur

Aufzählung aller Schnittstellen

Festlegung der Benutzerführung

Aufzählung aller benötigten fachlichen Prozesse



Instabile Anforderungen

Detaillierte Beschreibung der Schnittstellen

Detaillierte Beschreibung der fachlichen Prozesse



Phase 1: Anforderungen

Die Einleitungsphase ermittelt Projektrahmen, Risikofaktoren und funktionelle wie nicht-funktionelle Anforderungen in geringer aber ausreichender Tiefe, um eine grobe Schätzung des Arbeitsaufwandes zu erlauben. In dieser Phase wird eine möglichst vollständige Beschreibung der stabilen Anforderungen, in Form eines groben Lasten-/ Pflichtenhefts, benötigt. Diese Phase unterliegt keinem iterativen Vorgehen und dient als Vertragsgrundlage. Um diese Anforderungen zusammen zutragen, genügt meistens ein Workshop beim Kunden, oder wenn bereits ein Fachkonzept des Kunden besteht, können diese Informationen aus diesem Fachkonzept entnommen werden. Wenn notwendig wird das Business Framework der SW-ProPlatform" entsprechend den festgelegten Anforderungen zu Beginn angepasst. Die Zielarchitektur der zu generierenden Business-Anwendungen wird einmalig per Parameter eingestellt.

Auf Grundlage dieser Information wird von uns ein Festpreis +/- 20 %, für die Umsetzung bestimmt.

Iterationen (Round Trip) Phase 2-4

Der vereinheitlichte Prozess gruppiert die Iterationen in:

Konzeption,

Implementierung,

Test


Die Phasen 2-4 sind informell anzusehen. In diesen Phasen erfolgen auch die detaillierten Beschreibungen der Schnittstellen und der fachlichen Prozesse (instabile Anforderungen). Alle Ergebnisse - wie Prototypen, Konzepte, Fachvorgaben, Pflichtenhefte etc. - die in einer Iteration entstehen (Phase 2-4), werden geprüft und gestestet (Tests, Reviews, Kundenfeedback etc.). Die Erkenntnisse aus diesen Überprüfungen und Tests fließen dann wieder in die Planung und Durchführung der nächsten Iteration ein.

Phase 2: Konzeption (Modellierung)

Die Konzeptionsphase liefert eine funktionsfähige Architektur, die die höchsten Risikofaktoren entschärft und die nicht-funktionellen Anforderungen erfüllt. Die Anforderungen des Fachkonzepts werden im Modell abgebildet und im Model Repository der SW-ProPlatform abgelegt.

Phase 3: Implementierung

Diese Konstruktionsphase füllt die Architektur mit Hilfe der "SW-ProPlatform" schrittweise mit produktionsreifem Code aus, der durch Analyse, Entwurf, Umsetzung und Prüfung der funktionellen Anforderungen aus dem Modell entsteht. Aus den im Modell abgelegten Anforderungen der Business-Anwendungen (Fachkonzept) wird mit den "Business Application Generator" der SW-ProPlatform, über die Templates, der fertige Source Code für die eingestellte Zielarchitektur generiert.

Phase 4: Test

In dieser Phase wird die jeweils in die gewünschte Zielarchitektur generierte Anwendung intern oder in Abstimmung mit den Fachbereichen getestet und abgenommen, ggf. ein Deltafachkonzept erstellt und in die nächste Iteration überführt

Die Phasen 2-4 werden nach dem iterativen Vorgehen abgearbeitet. Dies wird unterstützt durch den konsequenten Einsatz eines in der Praxis bewährten Business Frameworks der "SW-ProPlatform" in Kombination mit einem durchgängigen Generatoransatz. Jeder dieser Phasen kann auf einen oder mehrere Round Trips aufgeteilt sein, die meistens eher zeitlich und nicht durch die Umsetzung von Funktionsmerkmalen abgegrenzt sind.

Phase 5: Betrieb

Nach Abschluß aller Tests und endgültiger Abnahme durch die Fachabteilung wird das System in den Produktiveinsatz überführt.





Newsflash
02.05.2019
Die qinet GmbH ist seit 2002 Partner pdv Financial Software GmbH und hat ab 2013 bis heute ...

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